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Die Burschenschaft Allemannia Heidelberg hat sich seit ihrer Gründung für den Zusammenschluss gleichgesinnter Verbindungen eingesetzt. So kam es am 18.5.1861 zur Gründung der "Allgemeinen Deutschen Burschenschaft" in Eisenach. Zunächst waren das allerdings nur sechs Burschenschaften an sechs verschiedenen Universitäten. Dieses "Sechserkartell", das bald den Namen "Süddeutsches Kartell" (SK) bekam, war der Kristallisationspunkt für weitere Burschenschaften, die sich 1881 zu einem Verband von 33, im wesentlichen liberal gesinnter Burschenschaften erweiterte. Innerhalb dieses Verbandes behielt das "SK" allerdings seine gesonderte Stellung mit engem Kontakt untereinander.
Nach wie vor ist die Burschenschaft Allemannia Heidelberg Mitglied des "Süddeutschen Kartells", zusammen mit den fünf Burschenschaften Germania Erlangen, Germania Tübingen, Gothia Königsberg/Göttingen, Teutonia Jena und Teutonia Kiel. Innerhalb des "SK" besteht die Möglichkeit, ein anderes Band aufzunehmen, also Mitglied einer weiteren Burschenschaft zu werden. Dieses enge Verhältnis zueinander hat im Laufe der letzten 140 Jahre dazu geführt, dass wir von "einer Burschenschaft an sechs Hochschulen" sprechen, wenn auch die sechs Einzelburschenschaften ihre organisatorische Autonomie bewahren.
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